Kalorienarm grillen

so gefährden Sie nicht die Bikinifigur

Grillen und kalorienarm – passt das zusammen? Im Sommer locken nicht nur Versuchungen wie Eis und leckere Cocktails. Auch wird bei den wärmeren Temperaturen öfters der Grill angeschmissen. Bei einem zünftigen Grillabend stehen neben Würstchen, Steak oder Schnitzel oftmals auch fettige Salate mit Mayonnaise und Käse oder reichhaltige Beilagen, wie Brot und Kuchen, auf dem Menüplan.

Sind Sie gerade am Abnehmen oder möchten Sie künftig Gewicht reduzieren, dann passen solche Grillevents nicht gut in Ihr Kalorienbudget. Doch Sie müssen nicht aufs Grillen mit Ihren Lieben verzichten – kalorienarm und gesund zu grillen ist gar nicht so schwer. Erfahren Sie hier, wie Sie beim Grillen Kalorien einsparen und den Grillabend perfekt mit einer Diät vereinbaren können.

Kalorienarm grillen – wie geht das?

Um kalorienarm grillen zu können sollten Sie sich zunächst bewusst machen, wo genau die Kalorienbomben eines Grillabends lauern. Diese Lebensmittel sollten Sie sodann, nach Möglichkeit, meiden und Alternativen finden. Meist finden sich recht schnell kalorienarme Produkte, um reichhaltige Grillerzeugnisse zu ersetzen.

Wollen Sie von Vorneherein schon vegan oder vegetarisch grillen, dann können Sie bei Gemüse fast nichts falsch machen. Beim Fisch und Fleisch ist jedoch Vorsicht geboten, sofern es kalorienarm werden soll. Generell ist das Garen auf dem Grill eine sehr schonende Zubereitungsart, da diese ohne zusätzliches Fett auskommt.

Wo lauern die Kalorienfallen?

Eigentlich sehen Sie es den meisten Speisen schon an, wenn diese vor Öl, Fett und somit Kalorien nur so strotzen. Fettiges Fleisch, welches in einer ölhaltigen Grillmarinade schwimmt, trägt mit Sicherheit nicht dazu bei, dass Sie kalorienarm grillen können. Zu den fettigen und damit kalorienhaltigen Fleischwaren gehören beispielsweise Würstchen, Grillfackeln, Bauchfleisch oder Rückenspeck. Hiervon sollten Sie, wenn Sie kalorienarm grillen möchten, die Finger lassen.

Greifen Sie stattdessen lieber zu magerem Fleisch, wie Geflügel ohne Haut, Fisch, Gemüse oder Fleischersatz. Auch sollten Sie die Marinaden zum Grillen besser Selbermachen. In gekauften Grillmarinaden verstecken sich oft Unmengen an Zucker, Öl und Salz. Außerdem können Sie durch die Marinade Struktur und Qualität des Fleischs nur bedingt beurteilen. Auch lässt sich so nur schlecht feststellen, ob es sich um frisches Fleisch handelt. Bei selbstgemachten Marinaden wissen Sie nicht nur, welche Inhaltsstoffe diese aufweist, sondern können diese gezielt kalorienarm zubereiten. Noch besser, wenn Sie kalorienarm Marinieren möchten, eignen sich Dry Rubs. Diese kommen ganz ohne Öl aus.

Doch nicht nur mit ungeeignetem Grillgut können Sie Ihr Kalorienkonto stark überziehen, auch sollten Sie vor dem Verzehr einen prüfenden Blick auf Salate, Beilagen und Dips werfen. Die Klassiker beim Grillen sind hier Nudel- und Kartoffelsalat. Ist ein Salat mit reichlich Mayonnaise oder viel Öl gemacht, so eignen sich dieser selbstverständlich nicht zum kalorienarm grillen. 

Auch Schichtsalate mit viel Käse sind kontraproduktiv, wenn Sie auf Diät sind. Ein Salat, der nicht nur simpel und lecker, sondern dabei auch noch kalorienarm ist: Blattsalat mit leichtem Essig-Öl-Dressing. Hier können Sie Möhren, Gurken, Tomaten, Zwiebeln, Pilze und diverse andere Salatsorten nach Herzenslust verarbeiten.

Auch eine Kalorienfalle: Fertiges Baguette zum Aufbacken mit Knoblauch- oder Kräuterbutter. Greifen Sie hier lieber zur Vollkorn-Variante und essen Brot nur in Maßen. 2-3 Scheiben Baguette dürfen es sein, wenn Sie kalorienarm grillen. Auch fette Dips und Saucen sind eine Gefahr für die Figur. In den meisten Fertigsaucen ist Zucker der Hauptbestandteil. Machen Sie Ihre Saucen lieber selbst. Ein Kräuterquark mit frischen Kräutern für die frische Folienkartoffel, ein Joghurt-Dip für Gemüse und Fisch oder selbstgemachter Ketchup aus frischen Tomaten – so geht es kalorienarm, gesund und lecker.

Wenn Sie kalorienarm grillen möchten, achten Sie nicht nur auf Beilagen und Grillgut, sondern auch auf die Getränke. Zuckerreiche Getränke wie Limonaden, Cola oder unverdünnte Fruchtsäfte schmecken zwar toll, bringen aber ein ordentliches Plus auf die Bilanz der aufgenommenen Kalorien. Auch Alkohol weist enorme Nährwerte auf. Für eine gesunde und kalorienarme Ernährung sollten Sie hier auf einen maßvollen Konsum achten.

Wie viele Kalorien hat eigentlich…?!

Fett 9,3 kcal/Gramm
Eiweiß 4,1 kcal/Gramm
Kohlenhydrate 4,1 kcal/Gramm
Alkohol 7,1 kcal/Gramm

Kalorienarm grillen – diese Lebensmittel eignen sich

Hier listen wir Ihnen noch einmal übersichtlich die Lebensmittel auf, die sich kalorienarm in einen Grillabend integrieren lassen. Entscheiden Sie sich für Rezepte mit diesen Zutaten, dann müssen Sie sich beim Grillen nie wieder Gedanken um Ihre Bikinifigur machen.

  • Light-Getränke oder Wasser
  • Spieße aus Gemüse oder Tofu
  • Salate ohne Mayonnaise
  • Mageres Fleisch wie Geflügel ohne Haut, Rinderfilet oder Fisch
  • Unmariniertes Grillgut kaufen und ggf. Marinade selbst herstellen
  • Fertigprodukte (unnötige Mengen an verstecktem Fett und Zucker) durch Selbstgemachtes ersetzen
  • Alkohol in Maßen
  • Obst grillen (leckeres und figurfreundliches Dessert)

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